Cardio-Belastung
Aerobe/systemische Ganzkörper-Belastung
Anfold schätzt den Kalorienverbrauch aus aktivitätsspezifischen MET-Werten (aus dem Compendium of Physical Activities), angepasst daran, wie hart du trainiert hast und auf welchem Gelände. Bei Krafttraining zählen Arbeitssätze und Pausen getrennt. Die Trainingsbelastung zeigt Anfold in drei Zahlen: die Cardio-Belastung für den ganzen Körper, die Muskelbelastung in Muscle Load Units (MLU) für jeden Muskel und die Gesamtbelastung, die beides verbindet.
Das sind Schätzungen, keine Messwerte. MLU und die Belastungswerte sind Anfolds eigene Einheiten. Am nützlichsten sind sie, um deine eigenen Tage und Wochen zu vergleichen.
Aerobe/systemische Ganzkörper-Belastung
Anfolds eigene Einheit pro Muskel, die Muscle Load Unit (MLU): etwa so viel Belastung wie ein harter Satz, damit sich Laufen und Krafttraining auf derselben Skala addieren
Kombinierter Erholungsbedarf aus systemischer und muskulärer Belastung (Cardio zählt stärker, weil es die kurzfristige Erholung mehr bestimmt)
Diese Kennzahlen sollen helfen, den Tag einzuordnen und Wochen zu vergleichen. Es sind Punktwerte ohne Einheit, abgeleitet aus Dauer, Intensität und Trainingsart.
Anfold trennt die Berechnung für jede Trainingsart von den Zahlen, die du siehst. Kraft, Ausdauer und Mobilität werden jeweils eigens berechnet und dann in eine gemeinsame Einheit pro Muskel (MLU) umgerechnet, sodass sich ein Lauf und ein Beintag auf derselben Skala addieren.
Die Gesamtbelastung verbindet die Cardio-Belastung des ganzen Körpers mit der durchschnittlichen Belastung deiner Muskeln. Sie gewichtet Cardio stärker, weil Cardio die kurzfristige Erholung stärker bestimmt.
Beispiel: ein Lauf über 5 km, für jemanden mit 78 kg Körpergewicht. MET-Wert und Faktoren, wie Anfold sie verwendet.
Eigene Formeln für Kraft, Ausdauer und Mobilität, weil jede davon den Körper anders belastet.
Jede Trainingsart rechnet ihre Belastung mit einem eigenen Umrechnungsfaktor in Muscle Load Units um. So addieren sich ein Lauf und ein Beintag auf derselben Skala.
Wochenrichtwerte pro Muskel (erhalten, aufbauen oder ein kurzer, härterer Block) und eine Gesamtbelastung, mit der du die Erholung planen kannst.
Getrennte Skalen verhindern, dass Ausdauer, Kraft und Mobilität in eine einzige Formel gepresst werden. Jede nutzt eine Methode, die dazu passt, wie sie den Körper belastet, und wird dann in MLU umgerechnet, damit sich verschiedene Trainingsarten zusammenzählen lassen.
Die Ziele sind bewusst breit. Sie richten sich danach, was du vorhast (erhalten oder aufbauen), und setzen keine Trainingsumfänge wie im Spitzensport voraus.
Wenn du eine Einheit trackst (Text oder strukturierter Eintrag), macht Anfold Folgendes:
KI-erzeugte Muskelaktivierungen werden normalisiert und gegen erwartete Muster geprüft, und physiologisch unplausible Werte werden markiert.
Fallback-Aktivierungsprofile decken gängige Modalitäten ab, wenn der KI-Kontext nicht reicht. So bleibt die Verteilung pro Muskel über Einträge hinweg konsistent.
Anfold berechnet für jede Aktivität einen geschätzten Kalorienverbrauch. Es startet bei aktivitätsspezifischen MET-Werten und passt sie an Intensität, Gelände und Trainingsart an.
Bei Krafttraining zählen Arbeitssätze und Pausen getrennt, die Pausen mit einem deutlich niedrigeren Wert. Eine typische 45-Minuten-Einheit landet so bei etwa 150–250 kcal statt bei 350 kcal oder mehr, wenn man die ganze Einheit als durchgehende Arbeit rechnet. Grundübungen zählen mehr als Isolationsübungen, harte Sätze etwas mehr als leichte.
Aktivitätsspezifische MET-Werte werden über dein RPE, das Gelände (bergauf/bergab) und bei Outdoor-Aktivitäten über die Höhenmeter angepasst.
Aktive Arbeit (Time under Tension) bekommt einen höheren MET-Wert, Pausen einen niedrigeren. Grund- und Hilfsübungen werden unterschiedlich gewichtet. Durchschnittswerte pro Einheit werden auf realistische Werte begrenzt, um überhöhte Schätzungen zu vermeiden.
Illustration. Arbeit und Pausen hängen von deinen Sätzen, Wiederholungen und Pausen ab.
Was das abbildet: Schwerere Sätze, mehr Volumen, langsamere Tempi und Bewegungen mit ausgeprägter Senkphase erhöhen die Belastung entsprechend; beteiligte Muskelgruppen bekommen ihren Anteil.
Die Intensitätsschätzung deckt sowohl Last × Wiederholungen als auch reine Wiederholungen (Eigengewicht) ab. Das Wiederholungstempo beeinflusst die Time under Tension; exzentrische Betonung erhöht den mechanischen Reiz. Die systemische Belastung zählt nur die aktive Arbeit, ohne Pausen.
Die Verteilung auf die Muskeln nutzt Aktivierungsanteile (von der KI oder als Fallback), bevor alles in MLU umgerechnet wird, damit sich verschiedene Trainingsarten addieren lassen.
Was das abbildet: Längere und/oder härtere Einheiten erhöhen die systemische Belastung; verschiedene Aktivitäten und Geländearten belasten Muskeln unterschiedlich.
Die Intensität kommt aus deinem Session-RPE, wird auf einen Intensitätsanteil abgebildet und auf einen plausiblen Bereich begrenzt; eine begrenzte Intensitätskurve verhindert Ausreißer bei maximaler Anstrengung.
Geländemechanik und Unterschiede bei Aufprall und exzentrischer Belastung (z. B. bergauf vs. flach, Trail vs. Straße) verschieben die Belastung pro Muskel; bei langen Einheiten zählt jede weitere Minute etwas weniger, um Ermüdung innerhalb eines Workouts abzubilden.
Muskelspezifische Anpassungen erfassen z. B., dass Bergauflaufen die Hüftstrecker stärker belastet als flaches Gelände.
Das Gelände verändert beide Zahlen: die Kalorien und wo die Belastung landet.
Der Ausgangswert.
Flach: etwa 350 kcal verbraucht. Gesäßmuskeln 0,52 MLU, Quadrizeps 0,50 MLU, Wadenkomplex 0,50 MLU, Oberschenkelrückseite 0,31 MLU.
Beispiel: derselbe Lauf über 5 km in 26 Minuten bei Anstrengung 6, für jemanden mit 78 kg Körpergewicht. Faktoren, wie Anfold sie verwendet; Höhenmeter kommen noch dazu.
Was das abbildet: einen sinnvollen, aber leichteren Reiz, der zu Bewegung mit niedriger Intensität passt, mit klarer Trennung zwischen regenerativer und aktiver Mobilität.
Für aktive und passive Arbeit gilt ein stabilitätsorientiertes Intensitätsmodell, das zu sanfter Bewegung passt. Mobilität bringt kleine Belastungen pro Muskel und systemisch und wird mit niedrigeren Faktoren in MLU umgerechnet, weil man sich von sanfter Arbeit leicht erholt.
Deine empfundene Anstrengung (sRPE) wird in einen sinnvollen Intensitätsbereich übersetzt. Das Körpergewicht wird nur dann verlangt, wenn es eine Berechnung wesentlich beeinflusst (z. B. Krafttraining mit Eigengewicht).
Die Herzfrequenz ist keine Eingabe
Anfold liest die Herzfrequenz weder aus deinen Einträgen noch von Geräten. Die Intensität kommt aus der Anstrengung, die du beschreibst.
Dein sRPE wird auf einen Intensitätsanteil abgebildet und auf einen physiologisch plausiblen Bereich begrenzt.
Das Körpergewicht fließt in Schätzungen für Krafttraining mit Eigengewicht ein, wenn es das Ergebnis wesentlich verändert. Fehlt es, bleiben diese Schätzungen eingeschränkt, statt dass Anfold rät.
Aus deinem Eintrag
Die Ausdauer-Verteilung berücksichtigt Aufprall- und Exzentrik-Unterschiede zwischen Geländearten (z. B. bergauf vs. bergab), damit die lokale Muskelbelastung näher an der realen Mechanik liegt.
Die Verteilung beim Krafttraining nutzt Aktivierungsanteile, um die Belastung pro Satz auf die Muskeln zu verteilen, bevor sie in MLU vereinheitlicht wird. Tagesobergrenzen fangen Ausreißer ab und halten Wochensummen realistisch.
Wo die Belastung landet, je Training
5 km in 26 Min. gelaufen
Beintag: Kniebeugen und Ausfallschritte
Liegestütze und Klimmzüge
Bouldern, 1 Stunde
Beispiel-Trainings. Die Werte sind beispielhaft; die App listet sie pro Muskel auf.
Das sind Ausgangswerte, keine Vorgaben. Wenn du auf etwas Bestimmtes hintrainierst (einen Wettkampf, einen Hypertrophie-Block), setz sie höher oder niedriger an.
Tippe auf Workouts, um sie zur Woche hinzuzufügen.
Beispielwoche. Ein Lauf und ein Beintag addieren sich auf derselben Skala.
Anfolds eigener Richtwert, kein etablierter Standard.
Die Wochenrichtwerte werden je Muskel in breiten Bereichen ausgedrückt (erhalten/aufbauen/aggressiv). Eine Tagesobergrenze verhindert, dass Ausreißer den Trend verzerren, und fördert Verteilung statt „Helden“-Einheiten.
Die Gesamtbelastung kombiniert systemische und muskuläre Belastung als Annäherung an den gesamten Erholungsbedarf; sie gewichtet Cardio stärker für die kurzfristige Ermüdung, berücksichtigt aber weiterhin die Belastung pro Muskel.
Das sind die Studien und Methoden, auf die sich die Berechnungen stützen.
So halten wir diese Seite aktuell
Wenn sich ändert, wie Anfold etwas berechnet, ändert sich diese Seite mit. Dir ist ein Fehler aufgefallen? Schreib an [email protected].
Hinweis: Wir verzichten auf markenspezifische Geräte und Abhängigkeiten von Anbietern; die Berechnungen stützen sich auf gängige Felder, die du auch von Hand eingeben kannst.